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Unsere Wurzeln

Dominikanerinnen stellen die Weichen

Nach den gesellschaftlichen Umwälzungen an der Wende vom 18. zum
19. Jahrhundert bestanden auf dem Land, insbesondere für Mädchen, nur geringe Bildungschancen. Die Bischöfe von Speyer und ihre Seelsorger erkannten einen Mangel an weiblichen Lehrkräften. Sie strebten deshalb eine Einrichtung an, welche Frauen im Rahmen einer religiösen Lebensgemeinschaft zur Ausübung des Lehrerberufes qualifizieren sollte.

Nach jahrzehntelangem Bemühen gründete der Speyrer Bischof Nikolaus von Weis 1852 – im Einvernehmen mit der bayrischen Regierung – das Institut der Armen Schulschwestern. 1854 wurden die ersten Lehrerinnen ausgesendet.

Zum pädagogischen Auftrag kamen Aufgaben der Caritas, der Fürsorge und der Krankenpflege hinzu. Dies führte zur Trägerschaft zunächst noch einfacher, später immer komplexer werdender Einrichtungen.

Das Institut wurde 1892 dem Dominikanerorden angegliedert und trägt heute die Bezeichnung „Institut St. Dominikus“. Es wurde am 5. November 1906 vom Königreich Bayern als Körperschaft des öffentlichen Rechtes anerkannt und als solche vom Land Rheinland-Pfalz mit Urkunde vom 25. Juni 1968 bestätigt.

www.institut-st-dominikus.de